Einhorn Triathlon in Oyten

Zum dritten Mal veranstaltete der Triathlon Club Bremen den Einhorn Triathlon. Außer den Bremer Landesmeisterschaften im Rahmen eines Sprinttriathlons wurde ein Volkstriathlon (500 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5,5 km Laufen) angeboten. Es ist ein relativ kleiner und übersichtlicher Wettkampf kurz vor den Toren Bremens. Also genau richtig als erster Test für die neuen Mitglieder der Triathlonabteilung des TV Scheeßel Anneke Holsten, Simone Kludas, Frank Rietbrock, Daniel Tschochow und Simona Witz.

Die Bedingungen insbesondere das Wetter waren gut. Nur Simone Kludas hatte vor 5 Jahren in Fintel Erfahrungen im Triathlon gesammelt. Doch in Oyten war alles anders. Das Schwimmen im Freiwasser (Oyter See) mit Neoprenanzug war die erste Herausforderung. Es galt eine Boje und ein Einhorn zu umschwimmen, sich schnell aus dem Anzug zu pellen und mit dem Rad einen Rundkurs zu fahren. Für Abwechslung sorgten einige Schlaglöcher, 2 Überquerungen der Bahnlinie Bremen – Hamburg und relativ viele Kurven. Auch die Laufstrecke um den See hatte es in sich. Der Wald-/Wanderweg ist unbefestigt und hat mit diversen Wurzeln und Unebenheiten fast schon Crosscharakter. Nach mehr als 50 Minuten und dem ungewohnten Wechsel vom Rad fiel allen das Laufen schwer.

Zu ihrer eigenen Überraschung kam Simona Witz nach 9:52,4 als Vierte von 36 Frauen aus dem See. Die Wechsel, das Radfahren und der abschließende Lauf waren unproblematisch, so dass Simona nach 1:20:45,4 als Gesamtfünfte ins Ziel kam. Ihre Altersklasse W40 gewann sie mit klarem Vorsprung. Nur 9 Sekunden mehr brauchte Anneke Holsten. Durch die schnellste Laufzeit der Frauenkonkurrenz (26:34,6) arbeitete sie sich bis auf den Rang 7 vor. Noch 350 Meter mehr und sie hätte die Erste in der AK W30 überholt. Aufregend war es vor allem vor dem Start, denn sie erfuhr spät, dass ihre Nachmeldung akzeptiert wurde. Es hat Anneke so viel Spaß gemacht, dass sie ihrem nächsten Triathlon entgegenfiebert. „Ein reiner Laufwettbewerb ist dagegen langweilig“. Ebenfalls Zweite ihrer AK W50 wurde Simone Kludas. Mit der Gesamtzeit 1:23:36,0 und Platz 11 hatte sie nicht gerechnet.

Daniel Tschochow hatte sich als Ziel eine Zeit unter 90 Minuten und eine Platzierung unter den ersten 70 vorgenommen. Er empfand das Rennen als ziemlich anstrengend, hat es aber in 1:25:42,8 und Platz 64 geschafft. Beim Lauf um den See überholte er seinen Vereinskameraden Frank Rietbrock, der sich über seine gelungene Premiere freute. Für 1:28:51,0 sprang der Rang 71 von 90 Teilnehmern heraus.

Die fünf Einhörner sind mit dem Triathlonvirus infiziert und trainieren mit noch größerer Motivation für den nächsten Wettkampf.
Bereit für den Wettkampf


nach dem Zieleinlauf