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Brunkhorst wird immer schneller


By Karl-Heinz - Posted on 10 Oktober 2018

Reihenweise Bestzeiten beim Bremer Marathon

Ein gezieltes Training im Verein macht nicht nur viel Spaß. Wie im Vorjahr bedankten sich die Triathleten vom TV Scheeßel bei ihrem Trainer Jürgen Klindworth mit hervorragenden Ergebnissen.

Die Veranstalter hatten für bestes Laufwetter gesorgt, zusätzlich zu den Verpflegungsstellen gab es viele anfeuernde und motivierende Zuschauer an der Strecke.

Als erste starteten Matthias Berulla und Detlef Brunkhorst beim Marathon. Da es anfangs recht frisch war, wählten die Marathonis auf den ersten Kilometer jeweils die Sonnenseite der Strecke um auf die nötige Betriebstemperatur zu kommen.
Nach seiner Premiere 2017 (3:33:07) war Berullas Zielvorgabe heute „unter 3:30“. Doch die Vorzeichen waren nicht gut: Außer Rückenschmerzen meldete sich zu allem Überfluss sein Knie, so dass er 3:40 für realistischer hielt. Zu seiner Überraschung konnte er ohne Beeinträchtigungen laufen. Das von seinem Sohn Ben auf dem Rücken angebrachte Tape wirkte Wunder und ermöglichte einen gelungenen Saisonabschluss. Unter dem Jubel der Zuschauer lief er die letzten Kilometer mit breitem Grinsen und in neuer Bestzeit von 3:27:30 unter den Zielbogen. Sein Glücks-Shirt „Captain America“ wird 2019 wieder zum Einsatz kommen.
Nach seiner für alle überraschenden Bestzeit (3:17:33) im Vorjahr war Brunkhorst vor dem Startschuss angespannt und aufgeregt: Wird er das Ergebnis bestätigen können? Schnell zog sich das Läuferfeld auseinander, so dass er ungehindert in seinen Laufrhythmus kam. Kontrolliert überholte er eine Gruppe nach der anderen bis er schließlich gemeinsam mit Max Schlusnus (TV Sottrum) die Luftballons der 3:15 Pacemaker hinter sich ließ. Detlefs Ergebnis: Erster in der Altersklasse M60 in 3:14:09!!

Den Sieg in ihrer Altersklasse W30 erreichte ebenfalls das Neumitglied Ivett Wichmann über 10 km (43:27). Platz 9 der 839 Frauen kann sich wirklich sehen lassen.

Alle Mitglieder eines Quartetts des TV Scheeßel erzielten Bestzeiten im Halbmarathon. Ganz knapp unter 6-Minuten pro km blieb das neue Mitglied Laura-Sophie Kludas (2:06:34). Noch schneller war Sophie Wahlers unterwegs, sie verbesserte sich um über 9 Minuten auf 2:05:25. Für Anja Arends wird wohl 2019 die 2-Stundenmarke fallen, in Bremen kam sie dicht dran (2:02:44). In einer anderen Liga befindet sich Lukas Schmidt. Seine Hausrekorde sind nur in kleineren Schritten änderbar. Er schaffte den Sprung auf die erste Seite der Ergebnisliste: 1:21:48 und Platz 30 der Männerwertung, genau 2 Minuten und 10 Plätze besser als im vorigen Oktober.

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