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Triathlon in Fintel


By Karl-Heinz - Posted on 10 September 2018

Staffeln und Einzelstarter vom TV Scheeßel

Außer dem Seriensieger Team Trias traten 23 Staffeln über die Distanz des großen Triathlons (700 Meter Schwimmen auf der 50-Meter-Bahn des Freibads, 32 km Radfahren und 10,5 km Laufen) in Fintel an. Die Favoriten lagen bereits nach der ersten Disziplin vorne, allerdings wechselte Leonie Brand (LHL) nur 4 Sekunden später als ihr Vater Carsten auf ihr Teammitglied Lukas Schwarz. Für 2019 hat sie sich fest vorgenommen noch schneller als 9:44 zu schwimmen. Durch den überragenden Radfahrer Christoph Kuske (45:48) startete der abschließende Läufer Marco Miltzlaff mit über 11 Minuten Vorsprung. Trotz fehlender Konkurrenz legte er den besten Lauf hin (42:15) und kam nach 1:37:43 ins Ziel. Spannender war der Kampf um die nächsten Plätze. Das Dreierpack Scheeßel hatte in den letzten Jahren dreimal den dritten und einmal den zweiten Platz belegt. Detlef Brunkhorst arbeitete sich mit der zweitbesten Zeit auf dem Rad (53:05) vom Platz 9 (Kristina Ruthe) auf 3 vor. Drei Staffeln liefen innerhalb von 18 Sekunden los. Doch schon nach einem Kilometer war die Entscheidung gefallen. Carina Brettmann (45:32) entschwand aus dem Blickfeld ihrer Verfolger und sicherte den zweiten Platz (1:52:12) für das Dreierpack Scheeßel. Das Team Jeersdorf hatte sich erst kurz vor dem Wettkampf gebildet. Claudia Lang hatte als Fünfte auf Gerhard Schröder übergeben, dieser verteidigte die Platzierung. Ivett Wichmann (45:56) überholte 2 Staffeln und kam auf den Bronzerang (1:55:39). Nur 3 reine Frauenteams sind angetreten. Mit Abstand die Schnellsten (2:06:32) waren Astrid Tietje, Anke Papst und Tina Masuch als TV Scheeßel – Frauenpower. Sie belegten in der Gesamtwertung den Platz 13.

Einige Mitglieder vom TV Scheeßel traten auch als Einzelstarter an. Im kleinen Triathlon (400 Meter Schwimmen, 21 km Rad und 5,2 km Laufen) war Michael Kögler erfolgreich (Platz 20 von 87 Startern, 1:14:20). Überrascht von ihrem Ergebnis (1:20:46) war Anja Arends, ihr fehlten nur 66 Sekunden für den Platz 3 der Wertungsklasse W2. Ebenfalls zufrieden mit seiner Leistung war Michael Meyer beim großen Triathlon: Platz 11 in 2:04:02. Nachdem Karl-Heinz Poludniok im Vorjahr kurz vor dem Start einen Platten beheben musste, machte sein Rennrad am Wettkampftag schon wieder Probleme. Er entschloss sich daher sein altes schweres Tourenrad zu nehmen. Ohne Tacho und in wenig windschlüpfriger Haltung macht ein Triathlon aber deutlich weniger Spaß! So galt für ihn nur die Redewendung „dabei sein ist alles“.
Zieleinlauf der Frauenpower:

Die siegreichen Staffeln:

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