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Klindworths starten beim größten Triathlon der Welt


By Karl-Heinz - Posted on 18 Juli 2018

Alica schnellste Schwimmerin

In Hamburg war am Wochenende wieder viel los: Parallel zum Schlagermove schwammen mehrere Tausend Triathleten in der Alster.

Nicht nur die Profis lieferten sich packende Wettkämpfe - sie trugen sogar eine Weltmeisterschaft in der in Japan olympisch werdenden gemischten Staffel aus - sondern auch viele „Jedermänner“ bevölkerten den Jungfernstieg. Wer sich keinen kompletten Triathlon zutraute, genoss als Teil einer Staffel die besondere Atmosphäre und ließ sich von den vielen begeisterten Zuschauern anfeuern.

Für den Sprinttriathlon (500 Meter Schwimmen, 20 km Rad und 5 km Laufen) am Sonnabend waren über 5.000 Sportler als Einzelstarter oder in Staffeln angemeldet. Der gesamte Ballindamm diente als riesiger Abstellplatz für die Rennräder. Dadurch ist Hamburg nicht nur der größte Triathlon der Welt sondern hat auch die längste Wechselzone. Ab 8 Uhr wurden alle 10 Minuten etwa 170 Schwimmer auf die Reise geschickt. Trotzdem war es auf der Radstrecke (es waren zwei Runden zu fahren) so voll, dass es schwierig war das Windschattenverbot einzuhalten. Innerhalb der eigenen Startgruppe war ersichtlich welche Position man einnahm, aber wie es im Gesamtklassement oder in der Altersklasse aussah war erst der Ergebnisliste am Nachmittag zu entnehmen.

Schon um 8 Uhr begann der Triathlon für Alica Klindworth vom TV Scheeßel. Nach 6:19 Minuten verließ sie als Erste die Alster. 37 Sekunden später folgte der schnellste Mann ihrer Gruppe. Wie sich später herausstellte wurde Alicas Zeit im Wasser von keiner Frau unterboten! Ihr Vorsprung hielt allerdings nicht lange, auf dem Rad wurde sie kurz vor der ersten Wende nach 5 km von Lisa Colberg überholt, die um 9:40 gestartete Siegerin Anna Heyder hatte sich an dieser Stelle schon an die Spitze gesetzt. Auf der Laufstrecke zogen dann weitere Frauen aus anderen Startgruppen an Klindworth vorbei. Sie kam nach 1:14:47 als zweite Frau in ihrer Startgruppe, Fünfte der Altersklasse AK1 und auf Platz 13 in der Gesamtliste ins Ziel.

Ihr Vater Jürgen Klindworth startet sonst auf deutlich längeren Distanzen. Aktuell bereitet er sich auf die Hawaii-Qualifikation für 2019 am 22.9 in Cervia (Italien) vor. Hamburg diente als lockerer Wettkampf um Abwechslung in sein Training zu bringen. Er blieb auf allen drei Teilstrecken entspannt und konnte am nächsten Tag mit guten Beinen wie geplant 4 Stunden Radfahren und 2,5 Stunden laufen. Trotzdem kann sich sein Ergebnis sehen lassen: mit 1:09:58 verpasste er nur um 2 Sekunden den ersten Platz in der Altersklasse SEN4. Er gehörte damit zu den 77 Männern, die unter 1:10 blieben.

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