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Viel Kultur in Gnarrenburg


By Karl-Heinz - Posted on 16 April 2018

Gute Beteiligung beim Sommerzeitlauf

Leider erwies sich die Wettervorhersage als korrekt: am Sonntagvormittag regnete es unaufhörlich und das Thermometer kam nur auf magere 8°. Daher wurde beim 4.ten Sommerzeitlauf in Gnarrenburg befürchtet, dass viele Voranmelder nicht erscheinen. Doch die Sportler ließen sich nicht abschrecken, es kamen sogar etliche Nachmelder. Nur ein Läufer wurde vermisst: Klaus Michalski (TSV Bremervörde) war vor kurzem überraschend verstorben. 2017 hatte Klaus den Startschuss für den Krümellauf abgegeben.

Nach einer Schweigeminute wurden die Teilnehmer des 5- und 10 km-Laufes gemeinsam auf die Wendestrecke in Richtung Findorf geschickt. Obwohl anhand der Startnummer zu erkennen ist, wer welche Strecke läuft, ist es doch immer wieder spannend zu sehen, wie viele und in welchen Abständen einem vor der Wende entgegenkommen. Nach 2,5 km hatte sich an der Spitze ein Trio gebildet, zwei weitere Läufer hatten sich ebenfalls deutlich vom Feld abgesetzt. Im Ziel hatte schließlich Gebwehiwef Knidone (vereinslos) die Nase vorn (17:26,34). Der Vorjahreszweite David Rosenbrock (SG Beverstedt, 17:55,82) lief knapp vor Marius van Wijlick (SV Hepstedt/Breddorf, 17:58,25) über die Ziellinie. Die Frauenkonkurrenz entschied Franziska Schröder (TV Sottrum, 21:45,40) klar für sich. Auch hier wiederholte die Zweite ihren Erfolg aus dem Vorjahr. Hanna Burfeind (TSV Bremervörde, 23:27,87) konnte Larissa Weber (TSV Gnarrenburg, 23:45,90) distanzieren.

Auf der 10km Strecke zeichneten sich die Gewinner schon frühzeitig ab. Nachdem Sandra Sahlmann (TSV Neuenwalde) 2017 die kurze Strecke dominierte, verpasste sie heute die 40 Minutenmarke (40:03,97). In weitem Abstand folgte Lena Gerken (SC Tempo Ritterhude, 49:46,82) vor Ulrike Schröder (SV Hepstedt/Breddorf, 51:06,29). Keine Überraschung gab es bei den Männern. Christoph Freudenfeld (TSV Worpswede) siegte wie 2015 und 2017 in guten 35:09,26. 2016 reichte es „nur“ für den zweiten Platz. Axel Mehrtens (SV Hepstedt/Breddorf, 39:55,21) verbesserte sich auf Platz 2 vor Andreas Wöhltjen (Lauftreff Ottersberg, 40:28,73).

Die Siegerehrung wurde wegen des ungemütlichen Wetters in die Sporthalle an der Oberschule verlegt. Von beiden Läufen wurden die ersten 8 Frauen und Männer geehrt. Jetzt kommt die Kultur ins Spiel, denn außer einer Urkunde gab es als Sachpreis einen Kulturbeutel. Da hat sich die niedrige Startgebühr richtig gelohnt. Die abschließende Startnummerntombola ging schnell über die Bühne. Leider gingen dabei die Läufer aus der Triathlonabteilung des TV Scheeßel dieses Mal leer aus. Aber mit ihren Leistungen waren sie zufrieden. Detlef Brunkhorst verbesserte sich auf Platz 5 (41:47,14) und Michael Maul (43:34,13) übererfüllte nach einer Laufpause sein Ziel von 45 Minuten. Karl-Heinz Poludniok (23:07,18) lief die 5-km etwas flotter als im Vorjahr und kam nach 2 neunten Plätzen auf Rang 8.

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