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Scheeßeler Quintett startet beim Oldenburg Marathon


By Karl-Heinz - Posted on 24 Oktober 2017

Gute Leistungen trotz Schmuddelwetter

Nach dem sehr erfolgreichen Auftreten beim Marathon in Bremen wollten 5 Triathleten vom TV Scheeßel testen, ob ihre Form für einen weiteren Laufwettkampf reicht. Leider waren die Voraussetzungen für persönliche Bestzeiten dieses Mal ungünstig: Oldenburg bot das übliche norddeutsche Schmuddelwetter. Bei kühlen 12°C nieselte es oft, dementsprechend selten waren (beschirmte) Zuschauer zu sehen. Aber bei der rutschigen Strecke durfte der Blick ohnehin nicht zur Seite gehen. Das gemeinsame Training auf ein Ziel sorgte trotzdem erneut für gute Leistungen.

Es heißt weiterhin „Oldenburg Marathon“ obwohl nur noch die Strecken 5 km, 10 km und Halbmarathon angeboten werden. Jürgen Klindworth und Lukas Schmidt traten beim 10 km Volksbank Citylauf an. Jürgen freute sich, seine Verletzung, die den Start in Bremen verhinderte, überstanden zu haben, wollte aber das Risiko geringhalten. Mit langer Hose und Handschuhen ausgestattet beeilte er sich unter die heiße Dusche zu kommen („Auf Hawaii ist es viel wärmer“). Die Uhr blieb bei 40:37 stehen, damit erreichte Klindworth den 3.Platz in der Altersklassenwertung M55 und den Gesamtrang 62 von über 1.400 Startern.
Lukas arbeitete sich noch näher an die Spitzengruppe heran, nach 37:53 im Vorjahr knackte der Finteler die nächste Minutenmarke deutlich. Für 36:39 sprang der Gesamtplatz 16 heraus.

Anja Arends, Stephanie Roesch und Detlef Brunkhorst waren beim Halbmarathon dabei. Nach Anjas Premiere im letzten Jahr (2:16:15) lautete ihr ambitioniertes Ziel unter 2:10 zu bleiben. Als Triathletin machte ihr das Aquaplaning auf der Strecke ja nichts aus. Erst vor einem halben Jahr unterbot sie über 10 km die Stundenmarke, in Oldenburg hielt sie das Tempo fast über 21,1 km, denn die Scheeßelerin verbesserte sich dank der Vorbereitung im Verein deutlich auf 2:07:29.
Steffi war sich im Klaren, dass es nicht so gut wie in Bremen laufen würde, aber eine Steigerung gegenüber 2015 in Oldenburg (1:41:52) sollte möglich sein. Ihr Tempomat wurde daher auf 4:45 Minuten pro Kilometer eingestellt. Zum Glück fand die Sittenserin unter den über 1.600 Läufern eine Gruppe mit ähnlichem Tempo. Auch wenn sie nicht so leichte Beine wie vor 3 Wochen hatte, besaß Roesch die Disziplin andauernd zu kämpfen und kam angefeuert von den Trommlern am Straßenrand nach 1:39:45 (entspricht 4:44 Min/km!) als Dritte der W45 ins Ziel. In der Frauenwertung bedeutete es sogar Platz 21.
Mit dem berauschenden Gefühl seiner Steigerung im Marathon in Bremen ging Detlef an den Start - und stellte wieder eine neue Bestzeit auf. Er war fast 3 Minuten schneller als im Vorjahr. Mit großem Abstand wurde er in 1:30:48 Altersklassensieger (M60), damit erzielte der Scheeßeler Platz 74 der Gesamtwertung. Seine neue Herausforderung ist die 90 Minutengrenze.

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