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Scheeßeler beim Hella Halbmarathon in Hamburg


By Karl-Heinz - Posted on 26 Juni 2017

Mit dem Niedersachsenticket zur Reeperbahn

Es war kein Ausflug von zwei älteren Herren und einer Pflegerin mit dem Metronom nach Hamburg, sondern für Petra Nagel, Detlef Brunkhorst und Karl-Heinz Poludniok vom TV Scheeßel der wiederholte Start beim Halbmarathon in Hamburg.

Über 10.000 Laufbegeisterte hatten sich vorangemeldet. Kein Wunder, dass die Schlangen an den Dixi Klos vor dem Startschuss um 10 Uhr besonders lang waren und das Toilettenpapier bald aufgebraucht war. Aber die Erfahrenen versorgen sich selber. Allgemein wurde die geänderte Streckenführung begrüßt: erstmals mussten am Anfang nicht zwei Runden über die Reeperbahn gelaufen werden, dadurch entfiel auch der unangenehme Anstieg Helgoländer Allee. Auf der langen Geraden in Richtung Altona wurde es auf den ersten 5 km zwar etwas eng, so konnte man wenigstens nicht zu schnell loslaufen. Während es die 15 Minuten früher gestarteten Skater noch mit nassem Asphalt zu tun hatten, erwischte nur die Läufer, die länger als 100 Minuten unterwegs waren, ein leichtes Schauer.

Petra Nagel war unsicher, ob sie trotz der vielen Überstunden den Lauf gut überstehen würde. Aber ein Halbmarathon geht für regelmäßig trainierende Läufer immer! In der Tat kam sie mit fast der gleichen Zeit wie im letzten Jahr (2:17:05) ins Ziel. Karl-Heinz Poludniok blieb hingegen stark hinter seinen Erwartungen zurück und brach im letzten Drittel regelrecht ein. Jetzt rächte sich, dass er seit seinem letzten Halbmarathon im Oktober 2016 maximal 15 km gelaufen ist. Zu seiner Überraschung war er trotzdem mit 1:57:54 Zehnter von 56 Läufern der Altersklasse M65. Das intensive Training zahlte sich dagegen für Detlef Brunkhorst aus. Nur im Wallringtunnel wich er leicht vom geplanten Tempo ab. Von 123 „Finishern“ der M60 lief nur einer schneller als seine hervorragende 1:33:47. In dem großen Teilnehmerfeld kam er auf Platz 386 und verfehlte seine Bestzeit nur um eine Sekunde!

Offenbar haben sich einige Starter bei ihrem Lauf übernommen, denn mehrere mussten auf der Strecke behandelt werden.

Ein besonderes Erlebnis zum Abschluss war das transportable Duschdorf vor dem Völkerkundemuseum.

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