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Laufen im Bremer Bürgerpark


By Karl-Heinz - Posted on 08 Januar 2017

Start der Winterlaufserie

Nach dem Blitzeis am Sonnabend war es ungewiss wer den Empfehlungen folgt, die Wohnung nicht zu verlassen. Da kein erneuter Niederschlag angekündigt war, haben sich aber viele Sportler bei etwa 2° C auf den Weg zum Bremer Bürgerpark gemacht. Auf der 5 km langen Laufrunde war Splitt gestreut worden, dadurch war es – zumindest größtenteils in der Mitte – nicht so glatt wie im restlichen Park. Trotzdem fiel kurz vor dem Start um 10:30 die Entscheidung wie im Jahr 2016 diesen Lauf nicht bei der Gesamtwertung der 37.ten Bremer Winterlaufserie zu berücksichtigen. Das hielt über 1.000 Läufer und Läuferinnen nicht davon ab, gespannt auf den Start zu warten und einen 10 km langen Trainingslauf unter Wettkampfbedingungen zu absolvieren. Über Oliver Sebrantke, den Seriensieger des Bremer Marathons, wunderten sich viele. Kaum zu glauben, dass er langsam laufen kann: statt 34 war er heute 53 Minuten unterwegs. Aber auch für ihn war nach dem Zieleinlauf noch genügend heißer Tee vorhanden.

Der Triathlet Karl-Heinz Poludniok vom TV Scheeßel informierte sich beim Frühstück, ob sich der weite Weg nach Bremen lohnt. Er fühlte sich ein wenig erschöpft, denn aus dem gestrigen Schwimmbadbesuch mit dem Ziel nach 4 Monaten Pause das Wassergefühl zu testen war ein ausgewachsenes Training über mehr als 2000 Meter geworden. Schließlich überwogen die Vorfreude auf den Lauf im Bürgerpark und die Aussicht einige Bekannte zu treffen. Die Anfahrt verlief überraschend problemlos, das eingebaute Zeitpolster brauchte nicht in Anspruch genommen zu werden. Nach einem sehr entspannten ersten Kilometer in 5:15 beschleunigte er und lief die Kilometer 4 bis 6 sehr gleichmäßig in jeweils 4:59. Ein schönes Gefühl war es die zweite Runde schneller als die erste zu laufen. So kam mit 49:49 sogar eine Zeit unter 50 Minuten heraus. Poludniok hat wegen Trainingsrückstand in diesem Jahr für die kleine Serie (dreimal 10 km) gemeldet. Am 5.Februar steht der zweite Lauf an, dann soll, sofern das Wetter mitspielt, nach 48:48 Minuten das Ziel erreicht werden.

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