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Langlaufende Triathleten vom TV Scheeßel


By Karl-Heinz - Posted on 25 Oktober 2016

Starts in Oldenburg und Winsen/Luhe

Noch im Dunkeln hat sich am Sonntag ein Quartett aus Fintel und Scheeßel auf den Weg nach Oldenburg gemacht. In der Innenstadt wurden mehrere Strecken zu zivilen Startgebühren angeboten. Wegen zu geringer Teilnehmerzahlen wird die Königsdisziplin - der Marathon – im nächsten Jahr nicht mehr ausgetragen. Nach einem kurzen Schauer lange vor dem ersten Start fanden die Wettkämpfe bei guten Bedingungen statt. Kein Wind, flache gut gesicherte Strecken mit vielen Verpflegungsständen und immer wieder Anfeuerungen von den Zuschauern. Wem es bei knapp 8° zu kalt war konnte ja flotter laufen.

Der erst 20-jährige Lukas Schmidt bevorzugte den 10km Lauf. Obwohl er auf der letzten der drei Runden viele langsame Läufer überholen musste, konnte er seine Bestzeit mit 37:53 unter die Marke von 38 Minuten drücken. Das brachte ihm den Rang 22 von über 800 Läufern ein. Die übrigen Triathleten vom TV Scheeßel liefen den am stärksten besetzten Halbmarathon. Für Anja Arends war es der erste Start über die 21,1 km lange Distanz. Sie hatte sich daher hauptsächlich das Erreichen der Ziellinie nach etwa zweieinhalb Stunden vorgenommen. Kein Wunder, dass sie mit dem Ergebnis von 2:16:15 mehr als zufrieden war. Karl-Heinz Poludniok startete in Oldenburg zum ersten Mal, es war aber sein 23.ter Halbmarathon. Wie in den letzten beiden Jahren stand 1:49:xx auf seiner Marschtabelle. Dank seiner Erfahrung ist es ihm mit 1:49:18 erneut gelungen. Dafür sprang wie für Schmidt der Platz 8 in der Altersklassenwertung heraus. Im nächsten Jahr rechnet er sich in der für ihn neuen Altersklasse M65 eine noch bessere Platzierung aus. Erheblich schneller war Detlef Brunkhorst unterwegs. Er kam nicht nur unter die ersten Hundert von über 1.000 Männern sondern wurde mit seiner neuen Bestzeit von 1:33:46 Vierter der M55. Einziger Wermutstropfen waren die auf dem letzten Kilometer auftretenden Schmerzen in der Wade, die eine noch bessere Zeit verhinderten. Ein Arztbesuch wird klären, ob ihm eine längere Laufpause bevorsteht.

Nur eine Woche nach dem anstrengenden Berglauf am Rothaarsteig nahm Anke Papst am Borsteler Volkswaldlauf in Winsen/Luhe teil. Da es nicht nur durch den Wald sondern auch über Stock, Stein und Matsch ging, stand nicht eine Bestleistung sondern die Landschaft im Vordergrund. Unter diesen Umständen war die Sittenserin mit dem Ergebnis von 2:10:35 für den Halbmarathon vollauf zufrieden. Als älteste (!) Starterin in dieser Konkurrenz bekam sie eine Urkunde für Platz 2 in der Altersklasse W50 und ließ ein Drittel der Frauen hinter sich.

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