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Neue Herausforderung für Anke Papst


By Karl-Heinz - Posted on 18 Oktober 2016


Triathletin startet beim anspruchsvollen Lauf im Hochsauerland

Nach dem Brockenmarathon und einem Ultralauf (50 km) hat es Anke Papst vom TV Scheeßel in die Strumpfstadt Schmallenberg im Hochsauerlandkreis verschlagen. Am Rothaarsteig wurde ein Halbmarathonlauf angeboten. Laut Ausschreibung war dieser 1 km länger als üblich, beim Start wurde bekannt gegeben, dass es mit 22,6 km noch etwas mehr ist. Für die günstige Startgebühr von 24 € gab es sogar noch ein Funktions-T-Shirt.

Um 12 Uhr traten über 450 Läufer im Ortsteil Fleckenberg an. Nach einer kurzen Einlaufphase (700 Meter) führte der Weg steil bergauf zur Böhre. Doch dies war nicht die einzige Steigung! Insgesamt waren 421 Höhenmeter zu bewältigen. Waldsofas und die „Millionenbank“ luden zum Verweilen und Genießen der schönen Aussichten ein. Die Halbmarathonis erfreuten sich zusätzlich an den schönen Wegen auf Schotter und vor allem zu 80% durch den Wald. Hier übernahm also die Natur die Rolle der Zuschauer an der Laufstrecke und feuerte die Sportler an. Bei km 11,9 war nicht nur Halbzeit sondern auch endlich der höchste Punkt der Große Kopf (742 Meter) erreicht. Die Beine der Sittenserin waren da schon fast geplatzt. Jetzt ging es „nur“ noch mehr oder weniger steil bergab. Jeder Läufer weiß, dass das - insbesondere für die Knie – auch ohne vorherige Belastung noch anstrengender ist. Kein Wunder, dass die Beine auf den letzten 5 km den Dienst komplett einstellen wollten. Am Latrop-Bach entlang wurde Waidmannsruh passiert, das weckte Erinnerungen an das gleichnamige Stadion in Scheeßel. Ob es die Vorfreude auf das reichhaltige Kuchenbuffet war? Auf jeden Fall erreichte Anke Papst nach 2:34:34 das Ziel in Fleckenberg. Obwohl ihr am Montag immer noch alles schmerzte, ist sie stolz auf ihre Leistung und kann diesen wunderschönen Lauf – auch als Wanderung - nur weiterempfehlen.

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