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Klindworth auf Hawaii


By Karl-Heinz - Posted on 04 Oktober 2016

Triathlet vom TV Scheeßel startet wieder bei der Triathlon Weltmeisterschaft in Kona.

Die ersten Herausforderungen hat Jürgen Klindworth schon überstanden. Nach der Qualifikation Ende Juni in Klagenfurt musste das Konto geplündert werden. Obwohl er sich gut auf Hawaii auskennt (es ist sein siebter Start) ist Jürgen bereits am 28.9 nach anstrengenden 30 Stunden um 22 Uhr in Kona gelandet. Damit ist genügend Zeit um sich an 12 Stunden Zeitdifferenz, die Temperaturen und die hohe Luftfeuchtigkeit zu gewöhnen.

Am Donnerstag und Freitag war jeweils nur ein lockeres Training angesagt. Dann wurden 35 $ investiert, um am Trainingsschwimmen auf der Ironmanstrecke teilnehmen zu dürfen. Auch Berichterstatter, Reiseveranstalter und Begleiter zählten zu den 601 Schwimmern im warmen Pazifik. Das Salzwasser ist bestimmt für viele ungewohnt, sorgt aber für eine gute Wasserlage (ein Neoprenanzug ist nicht erlaubt). Um 7 Uhr begann das 3,8 km lange Ho’ala Schwimmen. Der Sittenser war mit seiner Leistung (1:05:53,7) sehr zufrieden. Nach dem Essen und einem kleinen Nickerchen schloss sich ein Radtraining an: 60 km, davon ein Drittel im Renntempo, fühlten sich gut an, nur aus dem 5 km Lauf wurde nichts, da die linke Wade sich schon beim ersten Schritt mit einem starken Schmerz bemerkbar machte. Aus diesem Grund hat Klindworth in den letzten 6 Wochen vom Lauftraining Abstand genommen. Jetzt kann er nur hoffen, dass es am Sonnabend klappt.

Am Montag ging es mit dem Bus nach Hawi, zurück durften 90 km auf der Wettkampfstrecke mit dem Rad zurückgelegt werden. Eine tolle Gelegenheit wie beim Trainingsschwimmen als Gast mitzumachen und einen Eindruck von den Strapazen zu bekommen. Nicht eingeplant war dabei allerdings der Plattfuß. Hoffentlich ist das beim Wettkampf nicht erforderlich!

Die Profis starten am 8. Oktober um 6:25, 30 Minuten später darf auch Jürgen Klindworth (Startnummer 434) auf die lange Reise gehen. Ab 1:15 in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag berichtet die ARD live vom Geschehen. Unter www.ironman.com können auch die sogenannten Agegrouper oder Nichtprofis während des gesamten Wettkampfs verfolgt werden.

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